Biologischer Anbau

Wir vermeiden die Giftspritze.

Das bedeutet für uns viel Mehrarbeit wegen der Mittelmeerfruchtfliege. Alles angestochene Obst sollte gesammelt werden und einige Zeit unter Luftabschluss gelagert werden bis die Würmchen tot sind. Dann erst wird kompostiert. Leider ziehen da unsere drei Nachbarn nicht immer mit, immer wieder wandern Fliegen zu.

Ansonsten haben wir weniger Probleme. Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen, Raubwanzen und -milben u.a. helfen uns. An Vögeln tummeln sich hier Blaumeise, Zilpzalp, Mönchs- und Brillengrasamücke, eifrig alles absuchend.

Monokultur gibt es nicht, "Unkräuter" haben auch ihren Freiraum, wir mulchen und wässern mit Sprühern. Mit Tropfern bräuchten wir zwar weniger Wasser, bekämen aber nicht den "Waldboden". Regenwürmer wurden ausgesetzt, mehr und mehr Pilze wachsen mitten im Garten, auch essbare Champions.

Der Regen ist auf den Kanaren nicht sauer, zumindest bisher, und bis auf lokale Verschmutzung (brennende Müllkippen, Kraftwerke) die Luft sauber.


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